CDU Stadtverband Ratingen

Rückbau abgängiger innerstädtischer Immobilien

Antrag für den BezA1 und Folgeausschüsse

Sehr geehrter Herr Anders,

das ehemalige Wohnhaus gegenu?ber dem Eingang des Stadtmuseums nebst Garagenhof wurde ju?ngst von der Stadt Ratingen im Rahmen der Stadtbildsanierung erworben.

Rat und Verwaltung verfolgen das Ziel, die sanierte Stadtmauer und den Wallgraben wieder in Szene zu setzen, den Trinsenturm freizustellen und die Gru?nfläche des Wallgrabens zu vervollständigen.

Das Gebäude ist seit Jahrzehnten leer, kann wirtschaftlich nicht mehr zu Wohnzwecken genutzt werden und ist auch äußerlich als „Schrottimobilie“ zu erkennen. Daher soll das Gebäude und der Garagenhof zuru?ckgebaut werden.

Wir können uns an dieser Stelle zunächst eine einfache Gru?nanlage mit einigen Radfahrabstellanlagen – auch fu?r größere Lastenräder und Leichkrafträder - neben dem Eckhaus Graben-/Turmstraße vorstellen. Damit bleibt die Fläche disponibel fu?r spätere städtebauliche Entwu?rfe fu?r das Gesamtareal.

Die ehemalige Lehrwerkstadt des Adam-Josef-Cu?ppers-Berufskollegs kann wegen Baumängeln des einfachen Pavillionbaus ebenfalls seit Jahren nicht mehr genutzt werden. Es verfällt zusehends und beeinträchtigt die städtebauliche Qualität rd. 100m vom Marktplatz.

Auch dieses Gebäude soll zuru?ckgebaut werden. Das freiwerdende Gelände kann in Absprache mit dem Betreiber des Berufskollegs, dem Kreis Mettmann, fu?r die dringend notwendige Schulerweiterung auch mehrgeschossig – ggf. im Zusammenhang mit einer Überbauung der dahinter liegenden flachen Gebäude – genutzt werden.

Eine gemeinsame Beauftragung des Ru?ckbaus der beiden Gebäude ist wirtschaftlich vorteilhaft.

Beschlussvorschlag:

  • Die abgängigen Gebäude Grabenstraße 8 und der ehemalige Lehrwerkstatt-Pavillon Minoritenstraße 10 werden zurückgebaut.
  • Die Verwaltung entwickelt Entwürfe für eine (Interims)Nutzung der Flächen unter Berücksichtigung der o.g. Vorschläge.
  • Die Verwaltung ermittelt die Rückbau- und Gelände-Herrichtungskosten und stellt diese aus vorhandener Liquidität bereit.
  • Den Mietern des städtischen Garagenhofes wird ein (zusätzliches) Stellplatzkontingent in der Tiefgarage Medienzentrum angeboten.