CDU Stadtverband Ratingen

CDU begrüßt erste konkrete Maßnahmen am Containerstandort in Breitscheid – Entwicklung bleibt im Blick

Die wiederkehrenden Vermüllungen am Containerstandort „Am Roten Turm / Alte Kölner Straße“ in Breitscheid waren in den vergangenen Monaten immer wieder Thema zahlreicher Beschwerden aus der Bürgerschaft.

©CDU-Fraktion Ratingen©CDU-Fraktion Ratingen

Nach einem entsprechenden Antrag der CDU-Fraktion hat sich nun der zuständige Bezirksausschuss Lintorf/Breitscheid am 25. Juni mit der Situation befasst. Das Ergebnis: Die Verwaltung sagt kurzfristige Maßnahmen zu und kündigt verstärkte Kontrollen an.

Bereits in den vergangenen Wochen hatte die CDU-Fraktion auf die zunehmenden Probleme rund um den Standort aufmerksam gemacht. Wiederkehrende Überfüllungen, auf dem Parkplatz verteilte Kartonagen und Vermüllungen beeinträchtigen nicht nur die Aufenthaltsqualität auf dem Parkplatz vor der St.Christophorus Kirche, sondern auch das Erscheinungsbild an einem wichtigen Eingangsbereich in die Stadt.

Im Ausschuss sicherte die Verwaltung nun zu, den Standort künftig stärker in den Blick zu nehmen und die Kontrolldichte zu erhöhen. Darüber hinaus wurde darauf verwiesen, dass wie bereits durch den Rat beschlossen in den kommenden Wochen sogenannte „Mülldetektive“ ihre Arbeit aufnehmen werden. Diese sollen insbesondere illegale Müllablagerungen stärker verfolgen und Verstöße konsequenter ahnden.

„Es ist ein wichtiges Signal, dass die Verwaltung unsere Hinweise und die Beschwerden aus der Bürgerschaft ernst nimmt und nun konkrete Schritte folgen. Gerade an diesem Standort brauchen wir kurzfristig spürbare Verbesserungen“, erklärt Stefan Heins, Vorsitzender der CDU-Fraktion Ratingen und Ratsmitglied für Breitscheid.

Aus Sicht der CDU ist damit ein erster wichtiger Schritt gemacht, die grundsätzliche Frage nach der Zukunftsfähigkeit des Standortes bleibe jedoch bestehen. Deshalb wurde im Ausschuss vereinbart, die Entwicklung über einen Zeitraum von sechs Monaten genau zu beobachten. Anschließend soll die Verwaltung dem Gremium einen Erfahrungsbericht vorlegen.
„Wir wollen sehen, ob die verstärkten Kontrollen und die neuen Maßnahmen tatsächlich Wirkung entfalten. Wenn sich die Situation nachhaltig verbessert, ist das zu begrüßen. Sollte sich jedoch zeigen, dass die Probleme weiterhin bestehen bleiben, werden wir uns die Standortfrage erneut sehr genau anschauen und weitere Schritte prüfen“, betont Heins abschließend.