CDU fordert Überprüfung des Containerstandortes am Roten Turm in Breitscheid
Der Containerstandort für Altpapier am Parkplatz „Am Roten Turm / Alte Kölner Straße“ sorgt seit längerer Zeit für Unmut in der Breitscheider Bürgerschaft.
Wiederkehrende Vermüllungen, abgestellte Kartonagen und teilweise sogar Sperrmüll prägen nach Angaben zahlreicher Anwohnerinnen und Anwohner regelmäßig das Bild rund um die Container. Die CDU-Fraktion fordert deshalb nun eine Überprüfung des Standortes und mögliche Alternativen.
Nach Einschätzung der CDU-Fraktion handelt es sich längst nicht mehr um Einzelfälle. Vielmehr habe sich die Situation zu einem dauerhaften Problem entwickelt. Die gute Erreichbarkeit des Standortes in unmittelbarer Nähe zum Breitscheider Kreuz begünstige offenbar eine intensive Nutzung durch ortsfremde Personen und Unternehmen. Trotz regelmäßiger Leerungen und Reinigungen komme es daher immer wieder zu Überfüllungen und Vermüllungen.
„Die Hinweise aus der Bürgerschaft zu diesem Standort häufen sich seit Monaten. Offenbar wird die Anlage aufgrund ihrer verkehrsgünstigen Lage und der unmittelbaren Nähe zum Breitscheider Kreuz nicht nur von Anwohnern, sondern auch von ortsfremden Personen und Unternehmen intensiv genutzt. Dadurch stoßen die Container trotz regelmäßiger Leerungen immer wieder an ihre Kapazitätsgrenzen. Die Folge sind abgestellte Kartonagen, Papierabfälle und Vermüllungen rund um die Anlage. Deshalb müssen wir uns ehrlich die Frage stellen, ob dieser Standort langfristig die richtige Lösung ist“, erklärt Stefan Heins, Vorsitzender der CDU-Fraktion Ratingen und Ratsmitglied für Breitscheid.
Besonders problematisch sei aus Sicht der CDU die Wirkung auf das Stadtbild. Der Parkplatz „Am Roten Turm“ liegt an einem wichtigen Eingangsbereich nach Ratingen. Viele Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, die vom Autobahnkreuz Breitscheid kommend in Richtung Innenstadt fahren, passieren diesen Bereich unmittelbar. Ein solcher Eindruck werde der Bedeutung dieses Standortes nicht gerecht.
„Wer nach Ratingen kommt, sollte an einem gepflegten und ordentlichen Stadtbild erkennen, dass wir Wert auf unsere Stadt legen. Gerade an einem so prominenten Eingangstor darf sich kein Zustand verfestigen, der bei Bürgern und Besuchern gleichermaßen Unverständnis auslöst“, so Heins weiter.
Mit einem Antrag für den Bezirksausschuss Lintorf/Breitscheid sowie den Ausschuss für Stadtentwicklung, Umwelt, Klimaschutz, Klimafolgenanpassung und Mobilität bittet die CDU die Verwaltung nun zu prüfen, ob der bestehende Containerstandort dauerhaft aufgegeben oder an einen besser geeigneten Standort verlagert werden kann. Darüber hinaus soll dargestellt werden, welche Möglichkeiten gesehen werden, die wiederkehrenden Vermüllungen an dieser Stelle kurzfristig wirksam einzudämmen.
„Unser Ziel ist keine Symbolpolitik, sondern eine nachhaltige Lösung. Wenn sich zeigt, dass die Probleme an dieser Stelle dauerhaft nicht in den Griff zu bekommen sind, müssen wir den Mut haben, Alternativen zu prüfen. Gleichzeitig erwarten wir Vorschläge, wie die Situation kurzfristig verbessert werden kann, um die Belastung für Anwohner und das Stadtbild spürbar zu reduzieren“, betont Heins abschließend.