CDU Stadtverband Ratingen

CDU-Fraktion begrüßt Fortschritte beim Lückenschluss der A44 – Baubeginn rückt näher

Der Lückenschluss der A44 zählt zu den wichtigsten Infrastrukturprojekten für Ratingen und die gesamte Region.

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Im Bezirksausschuss 8 (Homberg - Meiersberg - Schwarzbach) wurde nun der aktuelle Stand durch die Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH (DEGES) vorgestellt und zeigt insgesamt positive Entwicklungen für den weiteren Projektverlauf.

Im Mittelpunkt der Sitzung am 21. April stand der Bericht des Projektleiters für den Lückenschluss der A44. Demnach sind die Planungen für die einzelnen Bauabschnitte bei der DEGES abgeschlossen. Mit der Veröffentlichung des ersten Hauptbauloses vor wenigen Wochen ist ein entscheidender Schritt in Richtung Umsetzung erfolgt. Aktuell befinden sich die Unterlagen in der Kalkulationsphase bei den Bauunternehmen, anschließend folgen Auswertung und Vergabeprozesse. Ein Baubeginn wird derzeit für das vierte Quartal 2026 erwartet.

Begonnen werden soll im Bereich des Autobahnkreuzes Ratingen Ost sowie mit der Errichtung einer zentralen Regenwasserbehandlungsanlage an der Brachter Straße, für die eine Bauzeit von rund zweieinhalb Jahren vorgesehen ist. Parallel dazu ist auch das zweite Hauptbaulos, das den weiteren Verlauf bis zum Anschluss Heiligenhaus betrifft, bereits vollständig geplant und wird nach dem Start des ersten Abschnitts ausgeschrieben.

„Während der immer wieder auftretenden Verzögerungen war die DEGES nicht untätig. Auch für das zweite Hauptbaulos ist die Planung bereits abgeschlossen und die Ausschreibung wird aktuell vorbereitet. Entscheidend ist jetzt, dass die nächsten Schritte zügig umgesetzt werden und die Verfahren reibungslos ineinandergreifen“, erklärt Lukas Rübbelke, Vorsitzender des Bezirksausschusses Ratingen-Homberg, Meiersberg, Schwarzbach.

Positiv bewertet die CDU-Fraktion insbesondere, dass die Belastungen für die Bürgerinnen und Bürger vor Ort während der Bauphase voraussichtlich gering bleiben. Die Baustellenlogistik soll größtenteils über die Autobahn A3 abgewickelt werden, sodass innerörtliche Straßen weitgehend entlastet werden. Nur in einzelnen Bauphasen kann es temporär zu Einschränkungen kommen.

„Der aktuelle Stand zeigt, dass das Projekt trotz der bekannten Herausforderungen Schritt für Schritt vorankommt. Für die Menschen vor Ort ist besonders wichtig, dass die Belastungen während der Bauphase so gering wie möglich gehalten werden und gleichzeitig der dringend benötigte Lückenschluss endlich realisiert wird“, erklären Jörg Rainer Schmitz und Claudia Luderich, sachkundige Bürger der CDU-Fraktion Ratingen.

„Der Lückenschluss der A44 ist ein zentrales Infrastrukturprojekt für Ratingen und die Region. Die nun erreichten Fortschritte sind ein wichtiges Signal für die weitere Entwicklung und die dringend benötigte Entlastung der betroffenen Ortsteile“, ergänzt Stefan Heins, Vorsitzender der CDU-Fraktion.

Ein konkreter Fertigstellungstermin für den gesamten Lückenschluss kann derzeit noch nicht benannt werden. Dieser hängt maßgeblich von der Vergabe des zweiten Hauptbauloses sowie dem Bau der Brückenbauwerke ab. Die DEGES hat jedoch zugesichert, den Bezirksausschuss weiterhin regelmäßig über den Fortschritt zu informieren. Ein nächster Bericht ist in etwa einem halben Jahr vorgesehen.

Für die CDU-Fraktion steht fest, dass mit dem nun erreichten Planungsstand und dem absehbaren Baubeginn ein wichtiger Meilenstein erreicht ist. Der Lückenschluss der A44 bleibt damit ein zentrales Vorhaben für die Verkehrsentlastung und die bessere Anbindung der Region.