Begründung:
Der Zustand der Ratinger Verkehrswege (Straßen, Radwege, Bürgersteige und Beschilderung) lässt vielfach zu wünschen übrig. Die Effizienz dürfte entsprechend gering sein. Flickschusterei bezahlt der steuerzahlende Bürger teuer.
Eine ohne schlüssiges Konzept durchgeführte Straßenunterhaltung führt unweigerlich zu unnötig überhöhtem Reparaturbedarf.
In der freien Wirtschaft eine Binsenweisheit. Hier sind andere Kommunen der Stadt Ratingen einen Schritt voraus und erstellen für die Verkehrswegeunterhaltung einen Masterplan, der das Arbeitspensum und die Dringlichkeit jährlich aktualisiert und fortschreibt und kostengünstig in einem vertretbaren Rahmen abgearbeitet wird.
Der Masterplan setzt auf die Zeit als strategischen Faktor. Es kann nicht aus dem Stand heraus alles neu gemacht werden. Es muss ein gleitender Übergang geschaffen werden. Insofern gilt es, eine vernünftige Mischung aus Sofortmittel und Langfristperspektiven zu finden.
Dies muss sich in einer Handlungsstrategie niederschlagen. Die Stadt Ratingen braucht eine wirtschaftliche und investiv orientierte Straßenunterhaltung um den langen Atem zu behalten.
Intakte, gewartete und gepflegte Verkehrswege und ihre Beschilderung sparen Geld und sind ein Aushängeschild der Stadt. Der Bürger hat einen Anspruch auf ein sicheres und ordentliches Verkehrswegenetz. Der Besucher oder Tourist wird sich erinnern.