CDU Stadtverband Ratingen

Konzeption des Weihnachtsmarktes 2008

Sehr geehrter Herr Birkenkamp,
 
wie der Presse zu entnehmen ist, klagen Einzelhändler aber auch Marktbeschicker über erhebliche Umsatzrückgänge im Zusammenhang mit der Verlegung des Wochenmarktes an die Stadthalle.
 
Eine erneute örtliche Trennung von Weihnachts- und Wochenmarkt in 2008 lehnen wir daher ab. Die Trennung hat sich als nicht sinnvoll erwiesen.
Darüber hinaus gibt es seit Jahren Kritik an die fehlende Wertigkeit und Qualität des Weihnachtsmarktes.
 
Die CDU-Fraktion beantragt daher, dass für den Weihnachtsmarkt 2008 ein Gesamtkonzept Weihnachtsmarkt / Wochenmarkt zu erstellen ist.
In diesem Zusammenhang zieht der Rat den bloßen Verwaltungsakt eines Überlassungsvertrages des Marktplatzes in der Vorweihnachtszeit an sich.
 
Wir bitten in die Überlegungen mit einzubeziehen, dass eine sinnvolle Kooperation mit der katholischen Kirche bei der Durchführung des Weihnachtsmarktes 2008 anzustreben ist. Der von der katholischen Kirche St. Peter und Paul durchgeführte separate Weihnachtsmarkt sollte in die Gesamtkonzeption integriert werden.
 
Wir bitten darüber hinaus im Konzept zu berücksichtigen, dass verstärkt typische Weihnachtsmarktstände, wie kreatives Handwerk, typische Weihnachtsartikelstände und hochwertige Speisen- und Getränkestände, Berücksichtigung finden. Sofern der Einsatz eines Kinderkarussells weiter sinnvoll erscheint, sollte dies der Vorweihnachtszeit und dem historischen Ambiente der Altstadt gerecht werden (z.B. historisches Pferdekarussell o.ä.).
 
 
Die CDU-Fraktion bittet darüber hinaus darzustellen, ob
 
    der Weihnachtsmarkt zukünftig etwas kleiner aufgebaut werden kann, so dass der Wochenmarkt teilweise auf dem Marktplatz, teilweise auf der angrenzenden und vom Verkehr abgesperrten Minoritenstraße / Rathausvorplatz parallel stattfinden kann. Diese Lösung war in früheren Jahren ein Erfolgsmodell.
    Der Weihnachtsmarkt oder Teile dessen lediglich an den Wochenenden (Freitag, Samstag, Sonntag) durchgeführt werden kann. Dies hat den Vorteil, dass dann der Wochenmarkt weiter reibungslos bestehen kann. Viele Städte praktizieren ein solches Modell.
 
Die Stadtmarketing Gesellschaft soll eng in das Gesamtkonzept einbezogen werden, ohne ihr allein die Verantwortung aufzubürden.
 
 
Mit freundlichen Grüßen
 
Ewald Vielhaus
Fraktionsvorsitzender