an der Kreuzung „Hans-Böckler-Strasse" und „Im Lörchen" ;
an der Ampelanlage „Haus 69 Düsseldorfer Strasse";
an der Ampelanlage „Hans-Böckler-Strasse" Richtung Busbahnhof;
Parkproblem im gesamten Anwohnerbreich
Sehr geehrter Herr Birkenkamp,
mit unserem heutigen Schreiben beantragen wir die Beseitigung von großen Gefahrenstellen für Verkehrsteilnehmer an den unter Betreff genannten Bereichen. Die CDU-Fraktion unterbreitet gleichzeitig konkrete Lösungsvorschläge, deren Realisierung wir bitten zu prüfen und entsprechend umzusetzen.
1a. Gefahrenstellen für Verkehrsteilnehmer an der Kreuzung „Hans-Böckler-Strasse" und „Im Lörchen"
Sehr häufig wird die Straße „Im Lörchen" mit viel zu hoher Geschwindigkeit befahren. Dies ist insbesondere bei der Einfahrt zu beobachten. Das Verkehrsaufkommen ist sehr hoch. Nach Schätzungen von Anwohnern befahrenen an verkehrsbereichen Arbeitstagen mindestens zweihundert Autos den Anwohnerbereich drei- bis viermal täglich.
Der Wohnbereich „Im Lörchen" ist verkehrsberuhigter Bereich. Ein verkehrsberuhigter Bereich ist bekanntlich ein Gebiet, in dem der Aufenthalt von Menschen im Vordergrund steht und der Fahrzeugverkehr eine untergeordnete Rolle spielt. Leider ist vielen Fahrzeughaltern nicht bekannt, dass Fußgänger den gesamten Straßenbereich in ihrer gesamten Breite benutzen dürfen. Das Spielen von Kindern ist ausdrücklich erlaubt. Dass die Fahrzeuge nur in Schrittgeschwindigkeit fahren dürfen und die Geschwindigkeit zwischen vier und sieben Kilometern liegen darf, ist offensichtlich auch vielen Autofahrern unbekannt.
Um den Autofahrern ihr Tempo in der Wohnstrasse bewusster zu machen, beantragt die CDU-Fraktion den Einsatz eines mobilen Fahrzeuges zur Feststellung der Geschwindigkeit. Insbesondere eine Messung im Einfahrtsbereich wäre hilfreich.
Zusätzlich bittet die CDU-Fraktion unter die angebrachte Ausschilderung für den Wohnbereich den Hinweis in roten Lettern „ Schrittgeschwindigkeit fahren „ anzubringen.
Darüber hinaus bittet die CDU-Fraktion zu prüfen, ob so genannte „optische Schwellen" im Eingangsbereich angebracht werden können.
1b. Überqueren des Kreuzungsbereichs durch Radfahrer
Beim Überqueren des Kreuzungsbereichs „Hans-Böckler-Strasse"- „Im Lörchen" ist häufig ein unachtsames Verhalten von Fußgängern und Radfahrern (vielfach von Kindern und Jugendlichen) festzustellen.
Vom Bürgersteig der „Hans-Böckler-Strasse" kommend in Richtung Ampel zur „Düsseldorfer Strasse" hin, findet der fließende Verkehr dabei von diesen Verkehrsteilnehmern wenig Beachtung, so dass es häufig zu Beinah-Unfällen kommt. Verstärkt ist auch zu beobachten, dass Jugendliche mit ihren Rädern unerlaubt über den Gehweg fahren, um so vermeidlich schneller das Ziel zu erreichen.
Um in diesem Bereich mehr Sicherheit zu bekommen, könnte nach Auffassung der CDU-Fraktion eine so genannte „Stoppstange" nach dem Muster anderer Straßenbereiche, mindestens auf der Bürgersteigseite der „Hans-Böckler-Strasse" und um die Ecke herum, zu mehr Achtsamkeit von Fußgänger und Fahrradfahren beitragen.
Die CDU-Fraktion bittet die Anbringung einer solchen Stoppstange zu prüfen.
2. Gefahrenstelle vor der Ampel Düsseldorfer Strasse 69
Der Unterzeichner hat sich selbst davon überzeugt, dass die Ampelschaltung vor dem Haus Düsseldorfer Strasse 69 unverhältnismäßig kurz ist. Weniger mobile Fußgänger, wie Behinderte und ältere Menschen, erreichen die andere Straßenseite in der Grünphase überhaupt nicht. Dies führt zu Hektik und Unsicherheit bei solchen Fußgängern.
Die CDU-Fraktion bittet die Grünphase bei der Schaltung der Ampelanlage zu überprüfen.
3. Gefahrenstelle Ampelanlage „Hans-Böckler-Strasse" in Richtung Busbahnhof
Autofahrer, die von der „Düsseldorfer Strasse" kommend rechts in die „Hans-Böckler-Strasse" einbiegen, nehmen den Beobachtungen zur Folge den Fußgängerverkehr über diese Ampelanlage teilweise zu spät wahr. Auch hier ist es häufig zu Beinah-Unfällen gekommen, in jüngster Zeit wohl auch zu einem tatsächlichen Unfall mit Personenschaden.
Die CDU-Fraktion bittet hier um Vorschläge der Verwaltung, wie dieses Gefahrmoment beseitigt werden kann. Optische Zeichen für Autofahrer, wie die Anbringung eines Spiegels o.ä. wären hier als Lösungen denkbar.
4.Parkproblem im gesamten Anwohnerbereich
Bekanntlich befinden sich im beschriebenen Anwohnerbereich das Amtsgericht, aber auch zahlreiche Arztpraxen. Viele Besucher des Gerichts und der Ärzte kommen mit dem Auto und stehen vor dem Problem einen Parkplatz zu suchen. Häufig befinden sich die Autofahrer in Terminnot, da die Verhandlung beim Amtsgericht in Kürze beginnt oder die vereinbarte Besuchszeit beim Arzt ansteht.
Dies führt dann dazu, dass aus diesem Druck heraus viele Autofahrer ihr Auto verkehrswidrig abstellen. Die CDU-Faktion bittet um Vorschläge, wie das Parkproblem in Griff zu bekommen ist.
Die CDU-Fraktion bittet insbesondere um die Prüfung zur Aufstellung von Schildern, die Hinweise auf Parkmöglichkeiten in der Umgebung geben. So könne zum Beispiel ein Hinweisschild im Wohnbereich aufgestellt werden, das auf Parkmöglichkeiten an der Stadthalle und am Stadionring hinweist. Der Zusatz auf einem solchen Schild, wie z.B. „nächste Parkgelegenheit an der Stadthalle/Stadionring/ Fußweg drei Minuten" könnte hier hilfreich sein.
Zusätzlich bittet die CDU-Fraktion zu prüfen, ob verstärkt Parkverbotsschilder an den Stellen angebracht werden, wo das parken nicht erlaubt ist.
Zu einem Ortsbesichtigungstermin stehen wir gerne mit den Anwohnern bereit.