CDU Stadtverband Ratingen

CDU-Fraktion regt Prüfung einer Bewerbung für die Landesgartenschau NRW in Ratingen-West an

Die CDU-Fraktion möchte die Entwicklungspotenziale von Ratingen-West stärker in den Fokus rücken und regt deshalb eine vertiefte Prüfung an, ob sich die Stadt um die Ausrichtung einer Landesgartenschau NRW 2032 oder 2035 bewerben könnte.

©CDU-Fraktion Ratingen©CDU-Fraktion Ratingen

Im Mittelpunkt stehen dabei insbesondere die Bereiche rund um den Grünen See, den Sandbach, den Schwanenspiegel sowie den Rodelberg.

Landesgartenschauen haben sich in vielen Städten als langfristige Impulsgeber für Stadtentwicklung, Naherholung, Klimaresilienz und Aufenthaltsqualität erwiesen. Auch die aktuelle Landesgartenschau in Neuss zeigt nach Einschätzung der CDU, welches Potenzial solche Projekte für die Entwicklung ganzer Stadtteile entfalten können. Gleichzeitig sieht die CDU-Fraktion in Ratingen-West an mehreren Stellen Modernisierungs- und Aufwertungsbedarf, etwa bei Wegenetzen, Aufenthaltsflächen, Barrierefreiheit und ökologischen Grünstrukturen.

„Ratingen-West verfügt bereits heute über viele attraktive Grün- und Freiflächen mit großem Entwicklungspotenzial. Eine Landesgartenschau könnte die Chance bieten, bestehende Ideen und Projekte sinnvoll miteinander zu verbinden und zusätzliche Fördermöglichkeiten für den Stadtteil zu erschließen“, erklärt Stefan Heins, Vorsitzender der CDU-Fraktion.

Auch bereits diskutierte oder geplante Maßnahmen könnten aus Sicht der CDU-Fraktion sinnvoll in ein Gesamtkonzept eingebunden werden. Dazu zählen unter anderem die Verbesserung der Wege am Grünen See, die Aufwertung des Uferbereichs sowie Maßnahmen entlang des Haar- und Sandbachs. Ebenso könnten angrenzende Bereiche wie die Einkaufspassage Mosaik oder der Wasserspielplatz am Rodelberg von zusätzlichen Entwicklungsimpulsen profitieren.

„Eine Landesgartenschau wäre weit mehr als eine zeitlich begrenzte Veranstaltung. Andere Städte zeigen, dass solche Projekte langfristige positive Auswirkungen auf die Aufenthaltsqualität, die Wahrnehmung eines Stadtteils sowie auf Einzelhandel, Gastronomie und Tourismus haben können“, erläutert Lars Bammann, Vorsitzender des Bezirksausschusses Ratingen-West und Ratsmitglied der CDU.

Die CDU-Fraktion beantragt deshalb, dass die Verwaltung eine vertiefte Machbarkeitsprüfung erstellt. Dabei sollen insbesondere die grundsätzliche Eignung der Flächen, mögliche Kosten, Fördermöglichkeiten, Risiken sowie langfristige Entwicklungs- und Nutzungspotenziale untersucht werden. Auch Umwelt-, Klima- und Naturschutzbelange sowie Fragen der Barrierefreiheit und nachhaltigen Nachnutzung sollen berücksichtigt werden.

„Uns ist wichtig, frühzeitig zu prüfen, welche Chancen sich für Ratingen-West ergeben könnten. Eine solche Bewerbung kann nur erfolgreich sein, wenn mögliche Potenziale, aber auch Herausforderungen und Risiken transparent bewertet werden. Genau dafür soll die beantragte Prüfung die Grundlage schaffen“, ergänzt Florian Eichler, sachkundiger Bürger der CDU-Fraktion.