CDU Stadtverband Ratingen

Strategie gegen Einsamkeit mit Haushaltsmitteln unterlegen

Antrag zu den Haushaltsberatungen 2026/2027 für den SozA sowie Folgeausschüsse

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

Einsamkeit ist eine zunehmende gesellschaftliche Herausforderung, die längst nicht mehr nur ältere Menschen betrifft. Auch jüngere Altersgruppen, Alleinerziehende, Menschen mit Migrationsgeschichte sowie Personen inbesonderen Lebenssituationen sind zunehmend betroffen. Die sozialen und gesundheitlichen Folgen von Einsamkeit wirken sich langfristig auch auf kommunale Strukturen aus.

Mit dem „Runden Tisch gegen Einsamkeit“ sowie den weiteren Überlegungen von Verwaltung, Seniorenrat und Verbänden wurden erste wichtige Schritte unternommen, um dieser Entwicklung strategisch zu begegnen. Von diesen Initiativen versprechen sich die Antragsteller sinnvolle und nachhaltige Maßnahmen zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts in Ratingen.

Aktuell sind hierfür jedoch keine gesonderten Mittel im Haushalt eingestellt. Damit aus den erarbeiteten Konzepten konkrete Aktivitäten entstehen können, bedarf es einer finanziellen Unterlegung.

Wir bitten die Verwaltung daher,

  • für die Haushaltsjahre 2026 und 2027 jeweils 50.000 Euro in den Haushalt einzustellen.

Die Mittel sollen mit einem Sperrvermerk versehen werden; die Freigabe erfolgt durch den Sozialausschuss (SozA) nach Konkretisierung der Maßnahmen aus dem „Runden Tisch gegen Einsamkeit“ sowie der „Strategie gegen Einsamkeit“.