Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Ratingen fordert die Verwaltung auf, alles in ihrer Macht Stehende zu tun, um die geplante Errichtung eines Funkmastes im Ortsteil Eggerscheidt zu verhindern und einen geeigneteren Standort zu finden. Insbesondere soll das Instrument des „Runden Tisches Mobilfunk" auf Kreisebene genutzt werden, um mit den Betreibern zu einer neuen Lösung zu gelangen.
Wir beantragen, schnellstmöglich die Gremien des Rates mit dieser Angelegenheit zu befassen.
Begründung:
Der Standort des für den Ortsteil Eggerscheidt geplanten Funkmastes liegt - anders als im Ortsteil Lintorf - erheblich näher zum Wohngebiet und insbesondere zu einem Kindergarten und zu einem Jugendzentrum. Insofern würde die Bevölkerung und namentlich die Kinder und Jugendlichen einer deutlich erhöhten Funkstrahlung ausgesetzt. Der geplante Standort ist deshalb ungeeignet.
Hingegen befinden sich in der Nähe der S-Bahn-Trasse geeignete Flächen, die in einem angemessenen Abstand zur Wohnbebauung und zu den genannten Jugendeinrichtungen die Errichtung eines Funkmastes erlauben. Sollte die Notwendigkeit bestehen, aufgrund der Topografie einen höheren Mast bauen zu müssen, hält die CDU-Fraktion dies angesichts der jetzt zu befürchtenden Strahlungsbelastungen für den alternativ vorgeschlagenen Standort für vertretbar.
Mobilfunk-Nutzer berichten, dass insbesondere zwischen der Ortsausfahrt Ratingen, dem Ortsausgang von Eggerscheidt und dem Kreisverkehr Krummenweg schlechte Empfangsbedingungen herrschen; auch dies spricht für einen Standort innerhalb dieses geografischen Dreiecks.