Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
wie Ihnen schon seit geraumer Zeit durch verschiedene Anträge in den Gremien, zahlreichen Leserbriefen in der Presse sowie Schreiben Homberger Bürgerinnen und Bürger an Sie persönlich bekannt ist, ist der Erhalt der Gemeindezentren in Homberg-Süd eine dringende Notwendigkeit, um schulische, soziale und kulturelle Einrichtungen in unserem Stadtteil zu sichern.
Bedauerlicherweise haben Sie bis heute weder die Homberger Politiker noch die Öffentlichkeit über den aktuellen Stand dieser Angelegenheit informiert. Wir müssen daher, aufgrund der Erfahrungen in der Vergangenheit - die Erarbeitung der sehr dürftigen Vorlage zu diesem Thema durch die Verwaltung dauerte 8 Monate - befürchten, dass das Thema von Ihnen nicht mit dem notwendigen Nachdruck behandelt wird. Manche Homberger Bürgerinnen und Bürger gehen schon so weit, die bisherige Handlungsweise als bewusste Verschleppung zu deuten.
Wir fordern Sie daher mit diesem Schreiben noch einmal zu schnellem und entschlossenem Handeln auf. Es gibt keinen Grund, auch keinen finanziellen, das Thema nicht umgehend zu bearbeiten und zur Entscheidung zu bringen.
Weiterhin erwarten wir, dass wir in Kürze über den Stand der Verhandlungslage, falls notwendig auch vertraulich, informiert werden.
Abschließend möchten wir nicht versäumen, deutlich zu machen, dass wir, als Vertreter der Homberger Bürger, fest entschlossen sind das Thema im Sinne der Homberger durchzusetzen - gerne in vertrauensvoller Zusammenarbeit mit Ihnen.