Ratinger Grundschulen erhalten Lüftungsanlagen

Frische und saubere Luft ist zum konzentrierten Lernen in Schulen unabdingbar; regelmäßig wird deshalb gelüftet. Unter Coronabedingungen sollen alle Klassenräume nach jeweils 20 Minuten Unterrichts für fünf Minuten stoßgelüftet werden. Dies stört den Unterricht und führt zuweilen zu Unbehagen bei denen, die nahe an den geöffneten Fenstern sitzen – dazu ist es energetisch problematisch. 

© CDU/Christiane Lang.© CDU/Christiane Lang.

Die Ratinger CDU-Fraktion begrüßt deshalb sehr, dass im Doppelhaushalt für die Jahre 2022/2023 Mittel zum Einbau von insgesamt 17 Raumlufttechnischen (RLT) Anlagen in 47 Räumen an fünf Grundschulen bereitgestellt wird. Der Bund gewährt bis zu 80% Fördermittel, so dass die Stadt Ratingen anteilig rund 202.000€ an diesen Investitionen tragen wird.

Planmäßig wird der Einbau in der Ferienzeit in Räumen der Astrid-Lindgren-Schule, in Erweiterungsbauten der Eduard-Dietrich-Schule sowie der Karl-Arnold-Schule, der OGATA der Wilhelm-Busch-Schule sowie in der Matthias-Claudius-Schule erfolgen. Die Technik ist bewährt - die Lüftungsanlagen tauschen verbrauchte Luft regelmäßig gegen Frischluft aus und erwärmen die eintretende Frischluft über die Abwärme der abgeführten Luft ohne, dass sich beide Luftströme berühren. Schadstoffe oder Viren werden so fortlaufend aus den Räumen entfernt. Verbraucht die Technik im Winter also deutlich weniger Energie, als das Stoßlüften, kann sie in Sommernächten kühlere Luft in die Gebäude leiten und damit auch wirksam klimatisieren. So werden die Lüftungsanlagen Teil der energetischen Gebäudesanierungen, die die Stadt mit Unterstützung der CDU vorantreibt. Auf Basis der Erfahrung mit Einbau und Betrieb an den ersten Grundschulen sollen dann weitere Standorte folgen.