Wir kommen auf die Beratung im Kulturausschuss zurück und bitten auf diesem Weg, die Initiative der kulturpolitischen Sprecherin der CDU-Fraktion, Frau Dr. Marie-Luise Otten, mit in die weiteren Beratungen einzubeziehen.
Zu der o.g. Vorlage regen wir an, auf die Einfriedung durch einen Sitzsockel oder eine Mauer aus Naturstein zu verzichten (bei einer Höhe von einem Meter wohl eher ein „Mäuerchen“) und stattdessen eine Buchenhecke, Liguster o.ä. anzupflanzen und hochzuziehen. Da wäre man zunächst auch bei der Höhe flexibel und könnte erst einmal Erfahrungen mit der Nutzung machen.
Weiterführende Ratschläge hierzu bieten die schriftlichen Quellen zur mittelalterlichen Gartenbaukunst und ihrer Weiterentwicklung (vgl. Anlage).
Dort sind auch Anregungen zu finden, wie man das Nutzungsspektrum des ehemaligen Betriebshofes womöglich sinnvoll erweitern könnte, in dem dort nach und nach eine Art „Paradiesgärtlein“ geschaffen wird (Grasgarten, Rasenbank, Pflanzung einer kleinen Baumreihe als Begrenzung etc.).
Durch solche Maßnahmen könnte ein neuer, würdevoller Rahmen für Veranstaltungen, Hochzeitsgesellschaften etc. entstehen, der von den Bürgern (und den Brautpaaren) sicherlich gerne angenommen wird und generell die Aufenthaltsqualität an diesem Ort verbessert.
Bei der Entscheidung sollte klar werden, wie die verkehrstechnische Situation sein wird.
Die (neue) Klostergasse ist sicherlich Fußgängerbereich, bei einer Nutzung der Minoriten Straße wie bisher aber würden Fahrzeuge bis direkt an den Bereich heran geführt.