CDU Stadtverband Ratingen

Antrag der CDU zur Installation eines Raumlüfters zum Probebetrieb in einem Klassenraum der Paul-Maar-Schule (ehem. Martinschule) in Tiefenbroich erfolgreich

Ratingen-Tiefenbroich.- Die CDU-Politiker im Bezirksaussschuss Tiefenbroich, Ise Abel und Willi Bechen, und die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Ratingen mit Ewald Vielhaus an der Spitze und dem Tiefenbroicher Ratsmitglied Wilfried Abel freuen sich über einen besonderen Erfolg für den Stadtteil: Seit längerem kämpfen sie für eine bei den durch Fluglärm bedingten schwierigen Rahmenbedingungen verbesserte Raumluftsituation für Schüler und Lehrpersonal in der Paul-Maar-Schule (ehemals Martinschule) an der Sohlstättenstraße. Jetzt hat die Stadtverwaltung dem Fraktionsvorsitzenden Ewald Vielhaus mitgeteilt, dass sie den Antrag der CDU auf Installation eines entsprechend dimensionierten Raumlüfters zum Probebetrieb in einem Klassenraum der Grundschule umsetzen wird.
Die CDU-Politiker hatten im Januar folgenden Antrag gestellt: „In einem Klassenraum der Paul-Maar- Schule (ehem. Martinschule) ist die Installation eines entsprechenden Raumlüfters vorzunehmen, um in einem Probebetrieb beispielhaft für die anderen Klassenräume die Frage einer verbesserten Luft- und Geräuschsituation für die Schüler zu klären. Sollte der Beispielsbetrieb in einem Klassenraum zu einer effektiven Verbesserung der Grundschule in der Einflugschneise des Flughafens führen, sind bedarfsgerecht auch die anderen Klassenräume mit einem solchen Raumlüfter auszustatten. Mit dem Flughafen Düsseldorf ist die Frage der Förderung des Einbaus von Raumlüftern an der Paul-Maar-Schule zu klären." Zur Begründung gaben die Kommunalpolitiker an, dass der Fluglärm dazu führe, dass effektiver Unterricht in der mitten in der Einflugschneise liegenden Grundschule in angemessener Form nur unter erschwerten Rahmenbedingungen für Schüler und Lehrer möglich ist. Die Unterrichtsstunden müssen bei geschlossenem Fenster durchgeführt werden. Ansonsten wäre die Lärmbelästigung bei der Vielzahl der Flugbewegungen zu groß. Das hat zur Folge, dass die Luft im Klassenraum schnell verbraucht ist. Damit ist auch eine Verringerung der Konzentrationsfähigkeit der Personen im dem Klassenraum verbunden. Ein Öffnen der Fenster lediglich in den Pausen zur Durchlüftung, wie von der Verwaltung bisher als ausreichend angesehen, reiche nicht aus, um gute Rahmenbedingungen für die Schüler und Lehrer zu gewährleisten. Zudem biete ein solches Vorgehen gerade in der kälteren Jahreszeit mit winterlichen Außentemperaturen die erhöhte Gefahr von Erkältungskrankheiten durch die ständig willkürlich verursachten Temperaturunterschiede in den Klassenräumen, ganz zu schweigen von der mit dem Öffnen der Fenster in den Pausen verbundenen Energieverschwendung und der unnötigenzusätzlichen Aufnahme von Triebwerksemissionen. Die CDU-Fraktion: „Unsere Kinder in Tiefenbroich sind durch den Fluglärm etc. schon genug in den anderen Stunden des Tages und der Nacht gebeutelt. Das sollte nicht auch noch mit den dargelegten Problemen unnötig in ihrer Schulzeit verstärkt werden. Die Raumlüfter bieten frische Luft während des Unterrichts. Die Raumtemperatur bleibt angemessen, und die Schüler können weitgehend ungestört vom Lärm unterrichtet werden. Der Einsatz von Filtern in dem Raumlüfter bietet zudem bei Bedarf Schutz für Pollenallergiker und absorbiert Geruchsbelästigungen von außen. Der wohl größte Hersteller von Lüftern in Deutschland hat Schulen in Einflugschneisen an anderen deutschen Flughäfen mit solchen Raumlüftern ausgerüstet. Auch dessen Konkurrenzfirmen dürften solche Angebote im Programm haben. Die Verwaltung sollte diesbezüglich Kontakt aufnehmen und in den Ratgremien berichten."