Die CDU-Fraktion beantragt:
Planungsraum und -verfahren werden wie folgt zweigeteilt:
1. Düsseldorfer Platz mit Nahumfeld und Straßenraumgestaltung der angrenzenden Düsseldorfer Straße von Grabenstraße bis Dürerring.
2. Ergänzender Bereich nördlich des Düsseldorfer Platzes / Wallstraße bis Beamtengässchen/Hans-Böckler-Straße
Der Planungsraum zu 1. wird sofort angegangen.
Freihändige Vergabe von Planungsauftrag an 3 renommierte, fachlich spezialisierte Planungsbüros (Oktober 2011). Aufgabe: Planung mit konkreter Platzgestaltung (hochwertige, platzbildprägende Überdachung, Beleuchtung, Kiosk, Radfahrabstellanlagen, Grünkonzept, Taxistand und -wartezone, öffentliches WC, Möblierung, etc.) und Kostenschätzung. Grundlage bilden die Verkehrsentwurfsplanung der Rheinbahn und die bisherigen Gremienbeschlüsse; Berücksichtigung von möglichen Optionen / Entwurfsideen zu Planungsraum 2.
Anschließend Bürgeranhörung in der Stadthalle mit Vorstellung der Entwürfe und Aufnahme von Anregungen von Bürgern und Verbänden (Januar 2012).
Danach Tagung eines Arbeitskreises zur Vorbereitung der mit dem Bezirksausschuss Ratingen-Mitte beginnenden Beratungsfolge (Februar 2012).
Aufgabe des Arbeitskreises: Auswahl des besten Konzeptes, Abwägung der Anregungen von Bürgern und Vereinigungen im Detail.
Mitglieder des Arbeitskreises:
Je 1 Fraktionsvertreter, Verwaltung/Ämter, Vertreter der Planungsbüros (nacheinander), Polizei.
Der Planungsraum zu 2. wird unter Berücksichtigung der Ergebnisse zu 1. zu gegebener Zeit, d.h. dann, wenn sich tatsächliche Realisierungschancen abzeichnen, bearbeitet. Dabei kann die von der Verwaltung vorgesehene Vorgehensweise mit erweiterter Öffentlichkeitsbeteiligung umgesetzt werden.
Begründung:
Wegen des engen Zeitkorridors für den Umbau des Düsseldorfer Platzes ist der vorgeschlagene umfassende Weg zu langwierig. Die Rheinbahn wird den Finanzierungsantrag Anfang 2012 einreichen und das Planfeststellungsverfahren 2013 abschließen. Bis zum geplanten Baubeginn Ende 2013 muss die Stadt Ratingen ebenfalls bis zur Baureife kommen.
Zudem stehen die Flächen für die Überplanung nördlich des Düsseldorfer Platzes / Wallstraße im Wesentlichen nicht zur Verfügung. Der Lange Planungshorizont für den ergänzenden Planbereich birgt die Gefahr, dass eine Planung „ins Blaue hinein" erfolgt, die später wegen geänderter Verhältnisse oder Bedarfe wieder verworfen werden muss.