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15.05.2020
CDU-Fraktion: Grundstein für „Goldstandard“ in der IT gelegt
Nach gründlicher Vorbereitung mit dem Bundes-Beratungsunternehmen PD GmbH, Fachämtern, Arbeitskreis IT und Personalrat traf der Rat nun die Grundsatzentscheidung, welchem Rechenzentrum sich die Stadt Ratingen für leistungsfähige IT-Zukunft anschließt. Die Stadt wird dem Zweckverband civitec, einem Zusammenschluss von 35 Kreisen und Gemeinden, beitreten und zukünftig aus einem breiten Spektrum an Leistungen von der Regio IT GmbH aus Aachen partizipieren.

 

Diese ist mit 30 Mitarbeitern der größte kommunale IT-Dienstleister in NRW und erbringt bereits Leistungen für 14 Millionen Einwohner in NRW.

„Dies ist der entscheidende Startschuss zur grundhaften Modernisierung der gesamten IT in Ratingen. Nachdem mehrere Dezernenten diesen entscheidenden Wendepunkt in ihrer Amtszeit nicht erreichten, ist es Bürgermeister Klaus Pesch und dem 1. Beigeordneten Rolf Steuwe nun gelungen, diese wichtige Entscheidung zu finalisieren“, erklärt CDU-Fraktionsvize Gerold Fahr. Der Rat stimmte dem Vorschlag nahezu geschlossen zu.

Damit erreicht die Stadt Ratingen ein höheres Maß an IT-Sicherheit und Leistungsfähigkeit; schließlich sind zum Beispiel die Volumina von Verarbeitung und Austausch von Daten in Wirtschaft und Verwaltung in den letzten Jahren deutlich gewachsen. Auch in der Stadtverwaltung Ratingen werden den Bürgern inzwischen zahlreiche Informationen sowie Anträge digital angeboten. „Die Betreuung der IT nimmt stetig zu, nicht nur innerhalb der Verwaltung, sondern gerade bei den Dienstleistungen für Bürger, sowie die Schulen. Für modernes e-Government und eine Smart-City, für die Ratingen ja mit dem Glasfasernetz schon eine wichtige Grundlage baut, ist ein leistungsfähiger Dienstleister heute unabdingbare Voraussetzung“, so auch CDU-Fraktionschef Ewald Vielhaus.

Wenngleich ein besseres IT-Angebot auch mehr kostet, ergeben sich auch Kostenvorteile, weil die Stadt nicht mehr alleine Software beschaffen und warten muss und damit Losgrößenvorteile entstehen. Außerdem lassen sich viele Dienstleistungen für Wirtschaft und Bürger verbessern und gleichzeitig mit einer schlankeren internen Bearbeitungsstruktur Zeit sparen, weil Beschäftigte von Routineaufgaben wie Dateneingaben entlastet werden.

Sofern die Verbandsversammlung des civitec zustimmt, kann der Vertrag bereits im Juli aktiv werden. Da die Verwaltung rund 170 Softwareanwendungen mit entsprechenden Datenbeständen hat, wird die Umsetzung und Datenmigration einige Jahre in Anspruch nehmen und nach Prioritäten vorangetrieben.